TSV Windheim | Erste mit unnötigem Unentschieden
13990
post-template-default,single,single-post,postid-13990,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode_grid_1300,footer_responsive_adv,qode-content-sidebar-responsive,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-11.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1.1,vc_responsive
 

Erste mit unnötigem Unentschieden

Erste mit unnötigem Unentschieden

Bild: Hans Franz

Zum ersten Heimspiel der Saison empfing der TSV in der Arena den 1. FC Bayreuth, der ohne Hegenbarth und Häußinger antrat. Dementsprechend hoch waren die Hoffnungen, auch zwei Punkte einfahren zu können.

Das Spiel startete wie von Seiten des TSV gewünscht mit 2:1 nach den Doppeln. Die beiden starken Kombinationen Steff/Fritz und Dia/Patrick behielten mit jeweils 3:0 die Oberhand, während Reiner/Armin mit demselben Ergebnis auf der Strecke blieben.

Den Einzelreigen eröffnete Reiner, der gegen Ritter einen 2:6 Rückstand in ein 9:6 umwandelte, um trotzdem noch mit 9:11 auf der Strecke zu bleiben. Doch mit zunehmender Spieldauer spielte Reiner seine ganze Routine aus und erhöhte auf 3:1. Steff sah gegen Komenda immer dann gut aus, wenn er dessen Aufschläge retournieren könnte. Bei 1:1 und 10:8 hatte Steff zwei Satzbälle, die er nicht nutzen konnte und so unterlag er letztendlich noch mit 1:3.

Im Duell der beiden Noppenspieler brauchte Fritz einen Satz, um sich einzuschießen. Nach den deutlichen Satzgewinnen in den Durchgängen zwei und drei führte er wieder mit 7:3, ehe Gerhard Zirkel wegen einer Verletzung aufgeben musste. Dia spielte im ersten Satz Katz und Maus mit Marco Zirkel (11:2), ließ dann aber in Durchgang zwei etwas nach, so dass Zirkel zunehmend besser wurde. Bei 1:2 war Dia auch im vierten Satz ständig im Hintertreffen, bog diesen aber noch mit 11:9 um. Im Entscheidungssatz wogte das Geschehen hin und her und Dia behielt in der Verlängerung zur Freude der zahlreichen Zuschauer mit 16:14 die Oberhand und erhöhte damit auf 5:2.

Patrick spielte nach gewonnenem ersten Satz etwas zu passiv und musste den Ausgleich hinnehmen. In Satz drei und vier variierte er jedoch hervorragend zwischen Angriff und passivem Spiel und setzte sich verdient gegen Schilinski durch. Nicht das Glück auf seiner Seite hatte anschließend Armin, der gegen Yesuf Jemal schnell 0:2 hinten lag, kampfstark aber zum 2:2 ausgleichen konnte. Im fünften Durchgang war das Spiel auf Messers Schneide, der Bayreuther behielt aber nach einem abgewehrten Matchball knapp mit 12:10 die Oberhand und verkürzte auf 3:6.

Gegen den kompromisslos agierenden Komenda schnupperte Reiner nur im zweiten Satz bei 10:12 an einem Satzgewinn, ansonsten beherrschte der Tscheche weitgehend das Geschehen. Ebenso klar war das Match von Steff gegen Ritter, den er mit einem klaren 3:0 deutlich in die Schranken wies.

Nachdem Dia das Spiel gegen Gerhard Zirkel kampflos gewonnen hatte, stand es bereits 8:4 für den TSV. Doch Bayreuth gab nicht auf. Marco Zirkel spielte sehr gut gegen die Noppe von Fritz und es entwickelte sich ein dramatisches Spiel, in dem es in den fünften Durchgang ging. Hier hatte der junge Zirkel am Schluss das bessere Ende für sich und verkürzte mit einem 11:8 auf 5:8.

Im hinteren Paarkreuz folgte dann eine gewisse Ernüchterung. Sowohl Patrick als auch Armin unterlagen mit jeweils 0:3, so dass das Schlussdoppel die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden bringen musste.

Hier standen Steff/Fritz in den Sätzen eins und drei besser, die sie auch folgerichtig gewannen. Die Sätze zwei und vier mussten sie abgeben, so dass auch hier der Entscheidungssatz gespielt werden musste. Beim Wechsel führten die beiden TSVler mit 5:3, lagen aber dann 6:8 im Rückstand und nahmen eine Auszeit. Diese zeigte auch die erhoffte Wirkung, denn bei 10:8 hatten die Jungs zwei Matchbälle, die aber der starke Aufschläger Komenda zunichte machte. Letztendlich schafften die Bayreuther mit einem hauchdünnen 17:15 Erfolg noch das nicht für möglich gehaltene Unentschieden und bei den TSVlern war die Niedergeschlagenheit aufgrund der verpassten Chancen fast greifbar.