TSV Windheim | Erste mit Unentschieden gegen Schnaittenbach
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Erste mit Unentschieden gegen Schnaittenbach

Erste mit Unentschieden gegen Schnaittenbach

Nach dreieinhalbstündigem Kampf mit einem äußerst interessanten Spielverlauf trennte sich die Erste mit einem 8:8 Unentschieden von Schnaittenbach.

Verloren die TSVler in der Vorrunde noch alle drei Doppel, so hieß es diesmal 2:1 für uns. Reiner und Steff gewannen relativ sicher, doch den Paukenschlag lieferte das neue formierte Duo Fritz und Patrick, die das Spitzenpaar der Gäste gleich mit 3:0 abfertigten. Armin und der im Doppel mitwirkende Volker hatten gegen Schneider/Sindelar den 1:1 Satzausgleich auf dem Schläger, ließen den jedoch liegen und unterlagen nach guter Leistung mit 1:3.

Schnaittenbach legte anschließend los wie die Feuerwehr, indem erst Schneider gegen Reiner in drei Sätzen gewann und Petrak mit demselben Ergebnis Steff niederhielt. Fritz konnte gegen Kurs nach 1:2 Rückstand mit einem knappen 12:10 den Ausgleich besorgen, doch hatte er im Entscheidungssatz nicht das notwendige Quäntchen Glück auf seiner Seite und unterlag denkbar knapp mit 11:13. Die TSVler hatten Dia aufgestellt, um ein Aufrücken von Patrick zu verhindern, so dass es nach der kampflosen Niederlage von Dia nach 2:1 Führung bereits 2:5 stand und die Zuschauer die TSV-Felle davonschwimmen sahen.

Doch das hintere Paarkreuz in Person von Patrick und Armin stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Erst fertigte Patrick den Angreifer Baierl mit gutem Block- und Konterspiel in vier Durchgängen ab und anschließend zeigte Armin eine bärenstarke Leistung gegen Sindelar, der in der Rückrunde erst eine Niederlage auf dem Konto hatte. Mit seinem unnachahmlichen Mix aus guten Aufschlägen, angelöffelten Bällen und druckvollen Schüssen gewann Djelango nach vier Sätzen und verkürzte damit auf 4:5.
Den Ausgleich besorgte Reiner, der Petrak in den drei deutlichen Sätzen wenig Entfaltungsmöglichkeiten ließ und den Tschechen mit hervorragend getimten Abwehrbällen entnervte.

Nichts für schwache Nerven waren anschließend die beiden Begegnungen von Steff gegen Schneider und Fritz gegen Grünwald. Wohl wissend, dass durch das kampflose Spiel von Dia Schnaittenbach schon sechs Punkte auf dem Konto hatte, standen beide unter gehörigem Druck. Steff lag 1:2 und Fritz am Nebentisch mit 0:2 im Rückstand. Doch beiden gelang der Ausgleich und in den Entscheidungssätzen wogte das Geschehen hin und her. Zwischen „beide haben Matchball gegen sich“ und „beide haben Matchball für sich“, lagen nur Sekundenbruchteile. Letztendlich hatten beide unter dem Jubel der Zuschauer mit 14:12 (Steff) und 17:15 (Fritz) das bessere Ende für sich, so dass bereits sieben Punkte auf der Habenseite des TSV standen.

Doch Schnaittenbach gab sich nicht geschlagen. Sindelar gewann gegen Patrick nach vier Sätzen und stellte auf 7:7. Beinahe wäre Armin zum Held des Spiels geworden, da er gegen Baierl 2:0 führte, es aber leider nicht schaffte, das Spiel zuzumachen und dementsprechend im fünften Satz unterlag. Somit musste das Schlussdoppel die Entscheidung über Unentschieden oder Niederlage treffen.

Hier sah es für Reiner und Steff gar nicht gut aus. 1:2 und 5:9 lagen die Beiden gegen Kurs/Grünwald im Rückstand, bogen den vierten Satz aber noch irgendwie zum 11:9 um. Im Entscheidungssatz standen den Zuschauern erneuert die Schweißperlen auf der Stirn – 9:9 Zwischenstand. Doch Reiner riskierte mit zwei variablen Noppenaufschlägen alles und so stand es unter dem Jubel der Zuschauer 11:9 und das Unentschieden war damit unter Dach und Fach.

Damit haben sich die Jungs wieder um einen Punkt vom Relegationsplatz weggearbeitet, wobei sich auch nach diesem Spieltag wenig geändert hat und ab Platz drei alle Mannschaften im Abstiegskampf sind.