TSV Windheim | Erste mit deutlicher Heimniederlage
13365
post-template-default,single,single-post,postid-13365,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode_grid_1300,footer_responsive_adv,qode-content-sidebar-responsive,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-11.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.1.1,vc_responsive
 

Erste mit deutlicher Heimniederlage

Erste mit deutlicher Heimniederlage

Eine deftige 2:9 Heimschlappe mussten unsere Jungs bei ihrem Auftaktspiel in der Verbandsliga Nordost gegen Schnaittenbach einstecken. Dabei sieht das Ergebnis deutlicher aus als es in den einzelnen Spielen war, da die TSVler alle vier notwendigen Entscheidungssätze abgeben mussten.

Zu Beginn sah es für die Truppe sehr gut aus. Steff und Fritz rangen die zwei Youngster aus Schnaittenbach in einem engen Spiel in vier Sätzen (17:15, 11:9, 9:11, 12:10) nieder und am Nebentisch hatten Dia und Armin nach 2:0 Satzführung und abgegebenem dritten Satz im vierten Durchgang bei 10:9 Matchball. Doch die beiden Tschechen Prstec und Petrak wehrten den Matchball ab, holten auch einen 2:5 Rückstand im Entscheidungssatz auf und brachten das Doppel hauchdünn mit 11:9 nach Hause.

Das neu formierte Doppel Reiner und Patrick brauchte einen Satz (2:11), um sich auf Kurs und Schneider einzustellen, glichen zum 1:1 aus, um auch einen 1:2 Satzrückstand erneut knapp in der Verlängerung (15:13) zu egalisieren. Im Entscheidungssatz wogte das Geschehen hin und her, ehe die beiden Schnaittenbacher am Ende mit 11:7 die Oberhand behielten.

Die Einzelrunde eröffnete Steff, der in Satz 1 zu überhastet agierte, anschließend aber seinen Rhythmus fand und den Tschechen in einem sehenswerten Spiel in den Entscheidungssatz zwang. Hier lag er jedoch gleich schnell mit 1:7 zurück, kam nochmal heran, musste aber Petrak mit 11:7 den Vortritt lassen, so dass bereits das dritte Spiel knapp verloren ging. Dia hatte gegen Prstec immer wieder Probleme mit dessen Schnittwechseln und der Spitzenspieler der Gäste verstand es auch, gefährliche Topspinbälle einzustreuen, so dass er nach drei Sätzen als Sieger den Tisch verließ.

Neuzugang Reiner zeigte anschließend gegen Kurs seine ganze Klasse. 3:0 hieß es am Ende für den Abwehrstrategen, der ein ums andere Mal vermeintlich unerreichbare Bälle noch auf den Tisch zurück brachte und den Schnaittenbacher immer mehr zur Verzweiflung brachte. Den dritten Durchgang gewann Reiner mit 11:5, nachdem er die beiden ersten Sätze knapp mit 11:9 und 17:15 für sich entschieden hatte und somit auf 2:4 verkürzte. Auch Fritz hätte für den TSV weiter verkürzen können. Nach 9:11 im ersten Satz kam er immer besser ins Spiel und ging mit 11:6 und 11:5 mit 2:1 in Führung. Doch auch hier wurde der Entscheidungssatz notwendig. Hier hatte Fritz am Ende extremes Pech, da bei 11:11 Grünwald zwei unerreichbare Kantenbälle hatte und somit das Spiel wiederum unglücklich verloren ging.

Der junge Baierl war eigentlich wie gemacht für Patrick, doch irgendwie fehlte auch in diesem Einzel das letzte Quäntchen Glück. Eine 10:12 Niederlage glich Patrick mit einem 11:8 aus, ließ in den folgenden beiden knappen Sätzen (9:11, 14:16) jedoch immer wieder seine Chancen liegen und musste dem Schnaittenbacher zum zwischenzeitlichen 6:2 Zwischenstand gratulieren. Wenig Chancen hatte Armin gegen den mit kurzen Noppen auf der Rückhand agierenden Schneider, der diese aggressiv einsetzte und nach drei Sätzen als Sieger vom Tisch ging.

Steff spielte gegen Prstec in den ersten beiden Sätzen zu passiv und verlor diese relativ klar (4:11, 5:11). Danach raffte er sich auf, ging aggressiver auf die Bälle drauf und verkürzte auf 1:2. Im vierten Satz verlor er jedoch wieder etwas den Faden und Prstec erhöhte mit dem 3:1 Erfolg auf 8:2 für Schnaittenbach. Die Niederlage nicht verhindern konnte anschließend Dia, der gegen Petrak zwar im zweiten Satz mit 9:11 knapp scheiterte, aber dem aggressiven Spiel des Gästeakteurs nur ab und an etwas entgegenzusetzen hatte.

Durch die 0:3 Niederlage war die 2:9 Heimpleite besiegelt und die Jungs müssen für die kommenden Spiele die sich bietenden Gelegenheiten, die auch in diesem Spiel durchaus vorhanden waren, besser nutzen, um in der Liga bestehen zu können.