TSV Windheim | Erste gewinnt in Tiefenlauter mit 9:5
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Erste gewinnt in Tiefenlauter mit 9:5

Erste gewinnt in Tiefenlauter mit 9:5

Dass unsere Jungs der Ersten lernfähig sind, zeigten sie bei ihrem Auswärtsspiel in Tiefenlauter. Während gegen Schnaittenbach noch sämtliche fünfte Sätze verloren gingen, gewannen sie in Tiefenlauter drei von vier Entscheidungssätzen und setzten sich dementsprechend mit 9:5 durch.

Der TSV musste auf Reiner verzichten, bei Tiefenlauter fehlten Buckreus und Fuhrmann. In den Doppeln unterlagen Dia und Patrick glatt 0:3 gegen Baca/Müller, doch Steff und Fritz behielten in einem von Taktik geprägten Spiel hauchdünn mit 11:8 im Entscheidungssatz gegen Vesely/M. Deffner die Oberhand. Armin und Volker zeigten eine tadellose Leistung gegen Th. Deffner/Landgraf und brachten mit einem deutlichen 3:0 Erfolg den TSV mit 2:1 in Führung.

Einen Paukenschlag lieferte anschließend Dia. Der für seine gefährlichen Aufschläge bekannte Baca musste die schmerzliche Erfahrung machen wie es ist, wenn man selbst keinen Aufschlag bekommt. Dia entnervte den Tschechen mit der Variabilität beim Service, dominierte auch die längeren Ballwechsel und deklassierte den Spitzenspieler mit 11:9, 11:7, 11:3. Gegen den sehr sicher und kompromisslos agierenden Vesely hatte Steff nur im ersten Satz beim 11:13 seine Chancen, die beiden anderen Durchgänge gingen deutlich verloren.

Den 3:3 Ausgleich besorgte Martin Deffner, gegen den Patrick nur einen Satz lang die notwendige Aggressivität zeigte und mit 1:3 unterlag. Doch postwendend gingen wir wieder in Führung, da Fritz gegen Müller sein ganzes Können auspackte, die Noppen effektiv einsetzte und mit 11:8, 9:11, 11;9 und 11:5 als Sieger vom Tisch ging.

Das Spiel Thomas Deffner gegen Volker war nichts für schwache Nerven. Deffner führte 2:1, Volker gewann Satz 4 und befand sich im fünften Durchgang mit 6:9 auf der Verliererstraße. Doch Volker setzte nervenstark immer wieder seine gefährliche Rückhand ein und brachte das Spiel noch knapp mit 13:11 unter Dach und Fach. Armin spulte gegen Landgraf sein Pensum herunter, schlug extrem variabel auf und erhöhte mit drei deutlichen Sätzen (11:3, 11:5, 11:4) auf 6:3 für den TSV.

Steff hatte ebenfalls relativ wenig Probleme mit den Aufschlägen von Baca, hatte eigentlich alles Griff als er 2:1 und 9:7 führte, doch dann machte Baca drei unerreichbare Netzroller in Folge und gewann den Satz noch mit 11:9. Auch im fünften Durchgang führte Steff deutlich mit 6:1, spannte seine Mitspieler aber nochmals auf die Folter, da er den 9:9 Ausgleich zulassen musste, um mit zwei fulminanten Topspins das Spiel noch mit 11:9 heimzuschaukeln. Auch im zweiten Einzel zeigte der bärenstarke Vesely eine tadellose Leistung, bezwang Dia mit 3:0 und verkürzte auf 4:7.

Ein interessantes Spiel war das Aufeinandertreffen von Martin Deffner und Fritz. Es gab eigentlich immer die gleichen Ballwechsel und je nachdem wer seine Vorhand besser einsetzte, der entschied den Satz für sich. So stand es nach vier Durchgängen 2:2 und auch im fünften Satz war bis zum 4:4 alles ausgeglichen, ehe Deffner eine Serie traf und das Spiel mit 11:5 für sich entschied. Patrick demontierte im folgenden Einzel Müller. Es gab keinen Topspinball von Müller, den er nicht sicher auf den Tisch zurückbrachte, dann immer wieder selbst die Initiative übernahm, wenn es nötig war und mit einem deutlichen 11:4, 11:3 und 11:1 erhöhte er auf 8:5.

Den Schlusspunkt setzte Armin, der gegen Thomas Deffner ebenfalls jederzeit Herr der Lage war, mit seinen aus dem Halbfeld wie an der Schnur gezogenen Topspins mit 3:0 gewann und damit den umjubelten Auswärtssieg sicherstellte.