TSV Windheim | Andy bei der Tischtennis-WM in Düsseldorf
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Andy bei der Tischtennis-WM in Düsseldorf

Andy bei der Tischtennis-WM in Düsseldorf

Ein besonderes Highlight durfte ich (Andy) am Pfingstwochenende in Düsseldorf genießen.

Sebastian Kotschenreuther aus „Neufich“ hatte Karten für die Tischtennis-WM in Düsseldorf und brauchte noch eine Begleitperson für ihn als Rollstuhlfahrer. Die Einladung nahm ich dankend an und machte sich Sonntag früh mit dem Zug auf nach Düsseldorf.

Zwischen Bamberg und Würzburg waren etliche „Bierleichen“ von der Bergkerwa in Erlangen unterwegs, die meist ihren Ausstiegsort verschliefen :o)

An der Messe in Düsseldorf angekommen, kam ich zwar noch rechtzeitig zum Spiel von Dima Ovtcharov gegen den Japaner Niwa, hatte aber anscheinend den toten Vogel einstecken, da Ovtcharov mit 3:4 ausschied.

Die Plätze in der Halle waren hervorragend, da wir in den Innenraum durften und v.a. am Montag (Finaltag) extrem dicht am Finaltisch dran waren. Die Verpflegung war ok, das Bier sehr kalt … Becks bekam man gern auch gefroren serviert … und ab und an verirrte sich auch ein Spieler in den Verpflegungsbereich.

Wir sahen alle Spiele der Herren-Einzel ab Viertelfinale, Damen-Einzel und Herren-/Damendoppel ab Halbfinale. Besondere Highlights waren hier der Auftritt des erst 13-jährigen Japaners Harimoto, der erst im Viertelfinale am Chinesen Xu Xin scheiterte sowie das Viertelfinale von Timo Boll gegen die Nr. 1 der Welt Ma Long, das Boll mit 2:4 verlor … die Halle kochte beim 2:2 Satzausgleich.

Von Sonntag auf Montag übernachteten wir bei Andre Weidemann, einem Kollegen von Seb aus der Rollstuhl-Bundesliga, wobei wir vorher noch vorzüglich im Roadhouse Burger und Steaks speisten.

Montag staunten wir dann nicht schlecht, was man alles mit der Kugel so anstellen kann. Das Damenfinale war zum Zunge schnalzen, ebenso die Doppelfinals. Die Krönung war aber das fast epische Herrenfinale zwischen Ma Long und Fan Zhendong, der Nr. 2 der Welt, das Ma Long mit 12:10 im siebten Satz gewann und damit seinen Titel verteidigte. Was die beiden Chinesen ablieferten, spottet jeder Beschreibung … Seb und ich waren uns einig, dass wir selbst definitiv ne andere Sportart betreiben, wenn das, was die beiden Chinesen spielen, Tischtennis ist … bei uns ist das eher irgendwas mit „Zeitlupe“ und „Bocksteif“ vorne dran :o)

Was man für die Heimspiele mitnehmen kann, ist, dass wir den Einlauf der Mannschaften auch mit Musik und Feuerfontänen unterstützen sollten ;o)

Fazit: Die TT-WM 2017 wird uns ewig in Erinnerung bleiben!

Nachfolgend noch ein paar Impressionen: